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Rotterdam Halfpipe

Eine Halfpipe in Rotterdam

Eine Halfpipe (dt. Halbröhre) ist eine Obstacle in Form einer in der Längsachse halbierten Röhre. Sie ist ein wichtiges Element des Vertskaten Halbe Halfpipes werden als Quarterpipes (dt. Viertelröhre) bezeichnet.

KonstruktionBearbeiten

Halfpipequerschnitt

Ein Schema einer Halfpipe mit allen Einzelteilen.

Die Struktur einer Halfpipe besteht einfach gesagt aus zwei gegenüberstehenden Rampen (Quarterpipes) zwischen denen eine gerade Übergangsfläche (Flat) steht. Die Rampen bestehen aus einem nach oben gekrümmten Teil (Transition), einem senkrechten (Vert) und einem überstehenden Metallrohr (Coping). an der Spitze der Rampe befindet sich eine Plattform (Table oder Deck) von welcher aus Skater in die Halfpipe einfahren können (Drop in). Eine kleinere Halfpipe ohne Vert nennt man Miniramp.

Manche Halfpipes sind mit einer Extension versehen, einer erhöhten Stelle auf dem Table, die beim Drop in zusätzlichen Schwung verleiht. Eine Variante der Extension ist das Roll-In mit einem runden Übergang zwischen Table und Vert.

Halfpipes werden meistens aus Sperrholz und Masonitplatten errichtet, es gibt allerdings auch Konstruktionen mit Metall, Plastik oder Beton.

GeschichteBearbeiten

Rampage

Tom Stewart auf der "Rampage"

Als erste Halfpipe gilt die "Rampage" von Tom Stewart, einem Skater aus Encinitas, Kalifornien. Tom Stewart hatte die Idee von einem Bewässerungstunnel des Central Arizona Project.[1] Zusammen mit seinem Bruder errichte er die Halfpipe im Vorgarten seines Hauses. Nachdem die Rampe von der Presse entdeckt wurde gründete Stewart eine Firma die Halfpipe-Baupläne verkaufte. Diese frühen Halfpipes verfügten noch über keine Flat oder Table.

Mit der zunehmenden Popularität von Vertskating entwickelte sich auch die Halfpipe als Obstacle mit der Zeit weiter. Ende der 70er Jahre begann man eine Flat einzubauen. Bald darauf kamen Table und Coping dazu.

Bekannte SpotsBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  1. http://nationalskateboardreview.com/pdf/National%20Skateboard%20Review%20September%201978-web.pdf
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